Posts Tagged ‘Triathlon’

Wieder auf Fuerteventura

29. April 2010

Das Playitas Grand Resort hat mich wieder, oder besser gesagt nach 7 Wochen Training zu Hause freue ich mich wieder auf meinen Lieblingstrainingsort zu sein. Auch wenn das Klima hier immer etwas Urlaubsfeeling vermittelt, steht mir harte Arbeit bevor – schließlich will ich am 30. Mai topfit am Start stehen. Ich versuche Euch auf dem Laufenden zu halten, alles Liebe, Eva

Kooperation mit dem Playitas Grand Resort

1. März 2010

Voller stolz und Freude kann ich euch mitteilen, dass ich mit dem Playitas Grand Resort einen tollen neuen Partner habe, der mich schon in diesem Jahr tatkräftig unterstützen wird. Ich war letztes Jahr ja schon des öfteren auf Fuerteventura und habe die Vorteile der Insel und der Clubanlage Playitas schätzen gelernt. Auf Fuerteventura und speziell im Playitas Grand Resort hat man als Triathlet alles was man braucht, um gut trainieren zu können. Angenehmer 50m Pool, tolle verkehrsarme Radstecken, Laufbahn in der Nähe und tolle Laufstrecken, sind nur wenig Bespiele. Dazu kommt noch super gutes Essen, neue und angenehme Zimmer bzw ein riesiger Kraftraum. Ich bin wirklich begeistert von der Anlage und habe nun auch schon einige Zimmer, sowohl im Cala del Sol, wie auch in der Appartmentanlage bzw in einer der Villen bewohnt.

Ich kann euch ein Trainingslager in Fuerteventura, im Playitas einfach nur empfehlen…

Vielen Dank auch an Georg Franschitz, der das alles eingefädelt hat!!!

Liebe Grüße,
Eure Eva

Das Rennen …..

20. August 2008

Take your marks und dann das Horn – der erlösende Startschuss war erfolgt. Jetzt hatte ich alles selbst in der Hand. Ich kam von Anfang an gut weg und hatte vor allem auf der rechten Seite enorm starke Schwimmerinnen neben mir. Es hilft einfach im Sog anderer Athletinnen zu schwimmen, man kann seine Kräfte sparen. Ein paar Schläge bekommt man fast immer ab, das ist normal, dennoch konnte ich die meiste Zeit ziemlich frei schwimmen. Nach der ersten Boje wusste ich, dass ich in der ersten Spitzengruppe schwamm. Das Tempo war hoch, aber es fiel mir nicht schwer es zu halten. Wir hatten das trainiert und ich wusste wie stark ich war! Bei den vorletzten 300m konnte ich sogar das Tempo etwas zurück nehmen und ich wusste, dass dies enorm wertvoll für das Radfahren war! Als wir auf die Tribüne zu geschwommen sind, spürte man förmlich die Spannung und das Geschrei in der Luft. Es war eine aufregende Atmosphäre – einfach ein Traum!!!!

Auch beim Ausstieg lief alles reibungslos! Danach schnell zum Rad, Helm aufsetzen und dahin geht es! Ich war beruhigt – auch wenn das Damenfeld etwas lang gezogen war, hatte ich eine phantastische Ausgangsposition, war mitten im ersten Pack!

Das Radfahren ging enorm hart, ich versuchte mich noch näher zu den anderen hin zu schieben. Wollte das kleine Loch zufahren was vorhanden war. Das Treten war enorm hart und schwer, obwohl ich auf der großen Scheibe einen sehr kleinen Gang gefahren bin. Mir kam vor, als ob ich überhaupt nicht vom Fleck kam, ich schien mich nicht nach vorne zu bewegen – die Beine machten zu, aber ich schob das sofort auf den Tartanbelag, der einfach mehr Kraft kostet – aber das hatten die Anderen ja auch.
Am Berg angekommen war ich schon vom Feld abgerissen – ich dachte mir, na dann wartest du halt auf die andere Gruppe und erholst dich – vielleicht war das Schwimmen zu hart gewesen?

Auch mit den anderen konnte ich nicht mitfahren, kein Chance – ich wusste nicht was da geschah, war aber leer im Kopf. Einen Defekt konnte ich nicht erkennen – die Reifen waren total voll und dass die Bremse Schuld sein könnte habe ich überhaupt nicht in Betracht gezogen… schließlich lief vorher alles einwandfrei!!!!

Ich beschloss auf die dritte Gruppe zu warten wo auch Kate und Tania drinnen waren. Fuhr inzwischen locker und wollte dann in die Gruppe einsteigen – zumindest wollte ich dann ihnen helfen, sie unterstützen. Auch dieser Gruppe, im flachen Gelände konnte ich nicht folgen! Ich war verzweifelt, fassungslos, ratlos – es war ein schreckliches Gefühl. Bei der nächsten Athletin, einer der Letzten im Feld riss ich wieder ab! Erst in diesem Moment kam mir in den Sinn, dass mit meinem Rad etwas nicht stimmen könnte. Das ist normal für mich – das ist meine Denkweise – ich suche immer zuerst bei mir nach den Fehlern, niemals bei den anderen, oder beim Material. Ein Patschen ist offensichtlich, aber ich hatte keinen Patschen, und die Bremsen können es ja nicht sein, schließlich hatten wir sie kontrolliert… Trotzdem blockierte etwas – ich war total ausgeliefert.

In diesem Moment hatte ich das Rennen im Kopf aufgegeben – ich befand mich am Ende der zweiten Runde und beschloss ein letztes Mal durch das Stadion durch zu fahren, auch wenn es bitter und erniedrigend war. Ich wollte aber bei Heli absteigen und der war am Berg!

…..

Von nix kommt nix…und im Wasser ist es nass…

7. Juli 2008

Das Training hier in Osttirol ist nicht nur landschaftlich schön, sondern hat es in sich. Pepi Mair ist ja als harter Training bekannt – von nix kommt ja bekanntlich nix… Heute hatten wir wieder so ein legendäres Training. Knapp vor 18:00 im Lienzner Schwimmbad –  Gewitterwolken ziehen auf –  es nieselt schon leicht. Pepi hat keine Gnade mit uns – „Ab ins Wasser, die Jungen haben auch nicht gejammert… und bei denen würd ich es verstehen…“ sind seine glasklaren mehr als deutlichen Worte! Ich dachte mir nur „die trauen sich halt noch nicht“… und springe ins, naja nicht gerade super warme Wasser. Nach dem Einschwimmen freue ich mich über das erste schnelle Programm, denn nur beim schnellen Schwimmen kann man sich so richtig warm halten. Die Zeiten sind gut und schnell – Pepi ist zufrieden mit der ganzen Truppe, ich bin es auch. Mittlerweile gießt es in Strömen, aber im Wasser ist das ja nicht so tragisch… irgendwann hat man sich einfach damit abgefunden, dass es kalt und nass ist – oh Wunder! Wasser ist nass, welch eine Erkenntnis! Vor allem wenn man die ganz KLeinen in unserer Truppe sieht, ist das eigene Leid plötzlich nicht mehr so groß! 1 Stunde 10 Minuten geschwommen –  die „Haut von Gans“ ist so richtig ausgeprägt, 3 harte Serien haben wir schon intus, gedonnert hat es auch schon öfter – dann ein riesiger Blitz, bei dem wir zunächst weiter gewunken werden, knapp gefolgt der Donner – Pepi hat einsehen „schnell, schnell raus aus dem Wasser“ – Wir steigen raus, laufen aus dem Freibad und springen ins Hallenbad – das Training geht weiter! Dafür ist es jetzt richtig WARM!!!!! Ich genieße die restliche ruhige Trainingszeit und gehe zufrieden und glücklich nach Hause – das war wieder ein Training 😉 – hart, ein wenig verrückt, aber richtig gut!

Wiedersehen mit Phips Henry

7. Juni 2008

Auf das haben sich Heli und ich schon lange gefreut – den kleinen Esel Phipps Henry wieder zu sehen. Er hat uns im März und April sehr viel Freude bereitet und wir waren es, die ihm den ersten Apfel gefüttert hatten.

So fuhren wir also am heutigen Ruhetag zu ihm und seiner Mama. Wie groß er wohl schon geworden ist? Ob er uns noch kennt? Die Wiedersehensfreude war riesig. Er war größer geworden, aber immer noch ein kleiner süßer Esel. Als er auf unser Rufen reagierte, war das Glück natürlich perfekt. Der Apfel schmeckte ihm noch immer, aber einer reichte ihm lange nicht mehr…..

Ich lebe meinen Traum!

31. Mai 2008

go to peking3 Jahre ist es jetzt her. Damals habe ich mir zum Ziel gesetzt zu den Olympischen nach Peking zu fahren, um dort um die Medaillen zu kämpfen. 2 Jahre habe ich jetzt bei diversen Weltcuprennen, bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften um Qualipunkte gekämpft. Und erst heute realisiere ich, dass ich wirklich dorthin fahren werde, um meinen Traum zu verwirklichen. Ich bin heute meinem Traum so nahe wie noch nie in diesen 2 Jahren. Ich bin hoch motiviert in diesen 2,5 Monaten alles zu geben, um in Peking, am 18 August das beste Rennen meiner Karriere abzuliefern. 2004 hat mich ein Tiroler Journalist gefragt, warum ich mir das antue…. – ich glaube die Frage ist beantwortet!!!!!

Lebt eure Träume und habt Spass dabei!!!!
Herzlich Eure Eva

Highlights der Quali…

27. Mai 2008

Danke Madrid!
6. Platz Weltcup Madrid 2006
9. Platz Weltcup Madrid 2007
9. Platz Weltcup Madrid 2008

Danke Richards Bay!
7. Platz Weltcup Richards Bay 2006

Danke Tiszjvarous!
5. Platz Weltcup Tiszjvarous 2006

Danke Lausanne!
16. Platz Weltmeisterschaften Lausanne 2006

Danke Kopenhagen!
9. Platz Europameisterschaften Kopenhagen 2007

DANKE KITZBÜHEL!
2. PLatz Weltcup Kitzbühel 2007

Danke Lissabon!
7. Platz Europameisterschaften Lissabon 2008

Nächste Chance EM in Lissabon

7. Mai 2008

Am kommenden Samstag [10.05.2008] gibt es im Rahmen der Triathlon Europameisterschaft in Lissabon die nächste Möglichkeit für mich die nationalen Olympialimits zu erbringen. Über 1000 Athleten aus 30 Nationen werden im Rahmen der diesjährigen EM in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon erwartet. Nachdem mich in Südafrika die Verkühlung behindert hat, werde ich (hoffentlich wieder auskuriert) mein Bestes geben.

Training auf Mallorca

1. Mai 2008

Eva beim Training in MallorcaEva Dollinger hat derzeit ihren Hauptwohnsitz verlegt. In Mallorca, nahe dem berüchtigten Ballermann 6, bereitet sich die Triathletin auf die Mission Peking vor und nimmt dafür Trainingsstrapazen auf sich.

Drei Wochen Mallorca hat sie schon in den Beinen, zwei weitere stehen nach kurzem Zwischenstopp in Tirol jetzt auf dem Programm. Das Training wird intensiviert und „wettkampfspezifischer“. Die Endstation soll im August 2008 schließlich Peking heißen.
(Gastautor und Foto: Steinbach Bike)

Willkommen zu Eva Dollinger’s Weblog!

28. April 2008

Hallo Welt! Ich bin Eva Dollinger, komme aus Angath in Tirol und werde bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking beim Triathlonbewerb antreten. Ich habe gemeinsam mit meinem Sponsor TIROLER VERSICHERUNG einen Weblog gestartet und werde euch über meine Vorbereitung bis August 2008 und den olympischen Bewerb berichten – ich freue mich über eure Kommentare!