Posts Tagged ‘Delfine’

Von Delfinen, Kühen und Affen

5. April 2011

Das Land der Tiere – das Land der Big 5 (Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant) – wen wundert es, dass wir gleich am ersten Tag tierischen Kontakt gehabt haben. Delfine sind für mich einfach unglaublich wundervolle und faszinierende Tiere. Mir geht das Herz auf und ich bin durch und durch glücklich wenn ich sie sehe!!! Schöner kann man eigentlich gar nicht begrüßt werden, als von einem Schwarm Delfinen. Vielen Dank, dass ihr Euch gleich an unserem ersten Abend in Südafrika begrüßt und gezeigt habt! Für mich ist das immer wieder ein berührendes Erlebnis!

Heute hatten wir auf der Radstrecke einen anderen tierischen Kontakt. Kühe blockierte ganz ruhig und gelassen die Straßen – hoffentlich passen sie am Sonntag schön auf, sodass wir Radfahrer, aber auch sie selbst schön geschützt sind. Etwas später hüpften dann Affen vergnügt am Streckenrand herum. Wahrscheinlich freuen sie sich schon auf die Ladestationen am Sonntag, wo es viele viele Bananen geben wird. Endlich sind die Triathleten wieder da, werden sie sich denken!

Ich freue mich auf jeden Fall auf das Rennen, die Beine werden immer besser!

Schön wenn alles erledigt ist…

2. Oktober 2010

Heute haben wir wieder einen RELAX- und RUHETAG. Der hat mit einem schönen Frühstück auswärts beim Bäcker begonnen, ging mit einer feinen Massage weiter und endete am Beach beim Betrachten des Sonnenunterganges. Besonders am Meer und Strand hole ich mir die Kraft, die ich am 9. Oktober beim IRONMAN brauche. Ich genieße die Ruhe, sammle jeden Sonnenstrahl ein, beobachte die Surfer und halte nach Delfinen Ausschau. Ein schönes Leben, auch wenn ich in den letzten 2 Wochen ganz hart an mir gearbeitet habe. Die Ruhetage bauen mich auf und sind verdient nach dem harten Training. Das Loslassen ist gefragt, wenn es nachher heißt beständig Druck machen und pushen…

Von Surfern und Delfinen…

13. September 2010

2 Tage nach unserem Besuch in der San Diego Sea World war es soweit – Heli schreit „i glab i hob an Delfin gesehen“ – und siehe da, da waren sie die wunderschönen Meeresgeschöpfe – elegant unglaublich verspielt und anziehend. In diesem Moment schien die Welt kurz den Atem anzuhalten. Alle Leute am Strand schauten in ihre Richtung, sogar die Surfer drehten ihr Boards und beobachteten, wie wunderschön und im Einklang die Delfine sich bewegten. Für mich war es das erste Mal diese Tiere in Freiheit schwimmen zu sehen. In mir hüpfte es gerade so vor Freude und mein Herz versprühte tiefste Glückseligkeit.

Einen Tag später machten Heli und ich einen Ausflug nach Oceanside. Dort hatten wir dann das Glück nahe des bekannten und riesigen Piers ganze Gruppen von Delfinen zu sehen und wieder blickten alle Menschen zu ihnen und beobachteten wie sie elegant durch das Wasser schwammen und sprangen. Interessant war zu sehen, wie neugierig sie waren und wie nahe sie zu den Surfern schwammen. Manchmal schienen Surfer und Delfine nur einige Meter zu trennen. Hin und wieder teilten sich Surfer und Delfine sogar eine Welle – was uns vermuten ließ, dass Delfine in den Surfer Spielkameraden zu sehen scheinen.

Für uns war es einmal mehr ein perfekter Tag zum Auftanken und Energie sammeln.

Schön ist unsere Welt!!!!

Jetlag und San Diego Seaworld…

11. September 2010

Schon am Dienstag nach Walchsee ging es ab in die USA. Nach 15 Stunden Flugzeit sind wir endlich sehr müde, aber glücklich in San Diego angekommen. Hier wollen wir uns nämlich für Hawaii vorbereiten. Als Heli und ich mit einigen anderen Athleten beim Erdinger ALKOHOLFREI Teamtreffen gesprochen haben, hörten wir ganz viele verschiedene Meinungen über diesen Triathlon begeisterten Ort, wo es einen der ältesten Triathlonvereine, oder überhaupt den Ersten von Kalifornien gibt. Die einen meinten, dass man dort nicht gut Radfahren kann, weil es so viele Ampeln gibt, andere aber sagten, dass es super ist. Wenn man so viele verschiedene Meinungen hört, dann gibt es nur eines – selber eine Meinung bilden 😉

Die Woche nach Walchsee war fast als Urlaub zu sehen, als ich dann etwas verkühlt war, entschlossen wir ohnehin 2 komplette Urlaubstage einzulegen. Somit erkundeten wir die Gegend, schlossen eine Mitgliedschaft im Schwimmbad und besuchten den Balboa Park, das Old Town und die San Diego Seaworld.

Ich als absoluter Tier- und Delfinfan war natürlich begeistert von den Shows der Delfine und Shamu dem Killerwal. Ein Highlight war definitiv auch die frechen Seelöwen zu füttern. Einfach interessant und lustig, wie sich manch so ein Tierchen Schmähs ausgedacht hat, um an den Fisch zu kommen 😉

Durch die vielen tollen neuen Eindrücke und gestärkt mit viel Tierenergie kann ich also die Mission Hawaii nun beginnen.

Wie es bei der Show des Killerwals Shamu so schön geheißen hat….

BELIEVE on your DREAMS…

4. Platz beim Ironman in Cozumel

30. November 2009

Himmel – Hölle – Himmel …. so könnte man meinen Ironman auf Cozumel  beschreiben.

Die Stimmung am Schwimmstart war unglaublich – leichte Dämmerung, das feierliche Auftreten der Marinesoldaten, Delfine und die Klänge von Black Eyed Peas „I gotta feeling“ machten schon den Schwimmstart zu einem Gänsehautfeeling. Die Bedingungen waren perfekt. Relativ wenig Wind, leicht bewölkt und relativ ruhiges Meer.

Das Schwimmen war zwar anfangs sehr hart, aber ich konnte problemlos das Tempo der ersten großen Männergruppe mitgehen. Mitten drin auch Edith Niederfringer und die Hawaiianerin Wee Bree, die ich beide auf den ersten Metern des Radfahrens sofort abschütteln konnte. Genau das war dann wahrscheinlich mein Problem. Auf der ersten Radrunde 4 Minute Vorsprung Edit Niederfringer und Wee Bree rausgefahren und den Vorsprung auf Yvonne van Vlerken und Bella Bayliss konstant gehalten, dann bei km 90 aufgrund des zu hohen Anfangtempos der totale körperliche  Einbruch, der das restliche Radfahren zur Hölle machte und mich auch mental nicht mehr stark sein ließ. Anfangs der letzten Radrunde holten mich dann nach Yvonne van Vlerken,  auch Bella Bayliss, Edith Niederfringer und Bree Wee ein. 20km konnte ich mit ihnen mitfahren, dann musste ich auch von ihnen reißen lassen und nahm wieder mein einsames Rennen auf. Gegen Ende der letzten Radkilometer erholte ich mich aber immer mehr und entschied mich den Marathon zu versuchen. Schließlich war mein Motto – „auf jeden Fall finishen!!!“

Das Laufen war dann leichter als alles zuvor. Es machte Spaß, die Stimmung an der Strecke war teilweise Gänsehautfeeling pur und die Qualen des Radfahrens waren vergessen. Ich machte immer mehr Boden auf die Viertplatzierte Wee Bree gut und wusste wenn es einen dritten Slot bei den Damen geben sollte, wäre das jetzt meine Chance. Bei Kilometer 21 ging ich ziemlich schnell an ihr vorbei. Mein Wille und meine Kampfbereitschaft waren zurück. Ich wollte den Slot unbedingt! Bei km 28 konnte ich dann nur noch Lächeln. Die Stimmung am Zielgelände war atemberaubend. Die Zuschauer überwältigend. Dieses Feeling gab mir die Kraft für meine letzte und dritte Laufrunde. Erleichtert und überglücklich lief  ich ins Ziel – stolz weil ich wusste was dieses Finish heute an kämpferischer Leistung abverlangte . Als Yvonne im Ziel meinte „Gratuliere – wir sehen uns auf Hawaii“ war ich wieder im Himmel.

Heute Nachmittag ist die Slotvergabe. Glauben tue ich es erst, wenn ich dort meinen Namen aufgerufen höre. Dann wäre dieser Ausflug wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen und wieder könnte ein Lebenstraum in Erfüllung gehen!