Posts Tagged ‘Challenge Walchsee’

2. Platz bei Challenge Walchsee

6. September 2011

Spannend wurde es heuer bei der Challenge Walchsee!!! Den Sieg vor Augen und dann doch noch knapp geschlagen…..!!!
Aber ich erzähle lieber von vorne!
Das Schwimmen lief heuer nicht ganz nach Wunsch, da ich am Start sehr schlecht weg gekommen bin und einige Prügel einstecken musste. Obwohl ich etwas schneller als letztes Jahr die 1,8 km lange Schleife im Walchsee bewältigte, verlor 2 Minuten auf die erste Dame und war alles andere als zufrieden. Somit war klar, dass ich am Rad VOLLGAS geben musste, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben! Die Trainingsleistungen waren ja beachtlich, aber man weiß dann ja nie ob man diese Leistungen eins zu eins im Wettkampf umsetzen kann!!! Ich konnte!!!!! Mit der schnellsten Damenradzeit des Tages 🙂 und der stärksten Wattgesamtleistung, die ich jemals über diese Distanz gefahren bin, konnte ich einen satten Vorsprung von über 3 Minuten auf die Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken raus fahren.
Schon zu Beginn des Laufens wusste ich, dass das gegen Ende noch knapp werden könnte. Also gab ich auch beim Laufen alles!!
In der ersten Laufrunde konnte ich meinen Vorsprung noch in etwa gleich halten, dann aber verlor ich kontinuierlich an Zeit. In der dritten von 4 Laufrunden kam dann der Mann mit dem Hammer, die Beine wurden immer schwerer und der Schritt immer kürzer! Ich spürte Yvonne schon hinter mir, wagte es aber nicht zurück zu blicken, versuchte zu puschen, konnte aber kaum noch schneller – eher im Gegenteil – meine Beine schienen total zu blockieren. Yvonne lief ca. 4 Kilometer vor der Ziellinie an mir vorbei – ich versuchte noch kurz mitzugehen, was aber in diesem Moment nicht mehr wirklich möglich war! Ich wusste somit dass das Rennen gelaufen war und durfte mich wieder über Platz 2 freuen – auch wenn ich fast keine Kraft mehr zum Jubeln hatte!
Herzlichen Dank an alle, die mich so nach vorne gepuscht haben! Die Stimmung war grandios – Gänsehautfeeling pur!

2. Platz bei der Challenge Walchsee

5. September 2010

Frühherbstlich kalt war es zur Prämiere der Challenge Walchsee über die Mitteldistanz. 12 – 15° C Außentemperatur und 15 °C kalter Walchsee waren die Temperaturen auf die man sich im Rennen einstellen und schützen musste. Mit dem kalten Wasser kam ich wie gewohnt sehr gut zurecht und konnte sogar 3 Minuten auf meine Mitstreiterinnen heraus schwimmen, somit hatte ich für das Radfahren eine tolle Ausgangsposition geschaffen. Den Kurs kannte ich vom Training natürlich sehr gut, die anspruchsvolle Strecke mit den Anstiegen auf die Huberhöhe sollte mir als starke Radfahrerin ohnehin liegen. Ziel war es mit einem feinen Vorsprung auf die Laufstrecke zu gehen und somit meine Konkurrentinnen solange wie möglich auf Distanz zu halten. Abgesehen von Yvonne van Vlerken ging diese Taktik auch sehr gut auf und ich konnte meinen Vorsprung vom Schwimmen sogar noch ausbauen. Yvonne hingegen machte durch eine starke Radleistung 3 Minuten gut auf mich und hatte somit die besten Karten für den Tagessieg. Beim Laufen war das Rennen dann relativ schnell klar. Nachdem mich die in Österreich lebende Niederländerin nach 2,5 Kilometer eingeholt hatte und ich bei ihrem Tempo nicht mitgehen konnte, freute ich mich über Platz 2 und sog die fantastische Stimmung am Streckenrand regelrecht in mich auf. Dritte wurde die Südtirolerin Edith Niederfringer. Ich bin mit meiner erbrachten Leistung super zufrieden und weiß, dass die Form in Hawaii noch besser sein wird.

Jetzt heißt es gut regenerieren, die Stimmung von Walchsee im Herzen abspeichern und am Dienstag geht es dann schon ab nach San Diego zur finalen Hawaii Vorbereitung.

Vielen Dank fürs Anfeuern und für ein weiteres tolles Rennen zu Hause!

Prämiere in Tirol: Challenge Walchsee

3. September 2010

Am 5. September findet heuer erstmals ein Challenge Bewerb über die Halbdistanz in Tirol statt. Wenn um 7:30 der Startschuss am Ufer des Walchsees fällt heißt es eine große Schleife von 1900m im glasklaren Walchsee zu schwimmen, 2 anspruchsvolle Schleifen a 45 Kilometer am Rad zu fahren und 4 Runden um den Walchsee zu laufen. Zur Prämiere kommt das Who is Who der Triathlon Langstreckenszene. Bei den Damen kann der Sieg nur über Yvonne van Vlerken, amtierende Europameisterin über die Mitteldistanz führen. Zudem wollen einige andere große Namen, wie Edith Niederfringer, Wenke Kujala (meine Erdinger ALKOHOLFREI Teamkollegin) oder meine Wenigkeit auf das Siegespodest der Debütveranstaltung. Bei den Herren wird ein heißes Match zwischen Ironmansieger Michi Weiss, Massimo Cigana und meinem Team Erdinger ALKOHOLFREI Kollegen Michi Göhner erwartet. Für Spannung ist also sicher gesorgt und ich freue mich über jede lautstarke Unterstützung…

Alles Liebe inzwischen,

Eva

Bella Italia und Max macht blau

29. August 2010

Die Toskana ist für mich eine der schönsten Gegenden überhaupt. Weinberge, Bergdörfer und rund herum das Meer, das im Sommer super schön  warm ist. Nebenbei noch fantastisches Essen und super freundliche Menschen. Wo könnte man also besser für das letzte Saisonhighlight trainieren, als dort wo es einem am Besten gefällt, wo man sich am Meisten wohl fühlt.

Der Wettergott meinte es zudem gut mit uns. Zu Hause regnerisch und und frühherbstliche Temperaturen rund um die 15 °C, bei uns in der Toskana herrliche 25 – 30 °C. Für Max, der dieses Mal mit ins Trainingslager durfte, war es definitiv zu heiß und schon beim zweiten Morgenlauf entschied er sich bei „Papa“ im Bett zu bleiben. Untertags sollte er dann seinen Urlaub fortführen – mit Hilde Mama (also wenn wir in der Hundesprache bleiben mit Hilde OMA) Spazi gehen, oder mit Tante Andrea und seinem Cousine auf der Terrasse liegen. Nachmittags durfte er dann mit uns im Meer plantschen und abends hieß es von der einen oder anderen Pasta oder Pizza vom Nachbartisch schnorren – so ein Hundeleben muss richtig schwer sein 😉

Mir persönlich ging es Bestens. Schwimmerisch und am Rad entwickelte ich mich jeden Tag weiter. Läuferisch spürte ich in den ersten Tagen den Obertrumer Triathlon. Doch angesteckt von den vielen Läufern rund herum, kehrte schnell die gewohnte Lauffreude zurück. Leichte Panik gab es nur einmal, als ich von einer Biene gestochen wurde und mein ganzer Körper rote Flecken bekam und anschwoll. Gott sei Dank war dann die Allergie doch nicht so schlimm und wir mussten nicht ins Krankenhaus fahren.

Somit bin ich also Bestens vorbereitet für mein Heimrennen bei der Challenge in Walchsee und habe die Grundlagen für meine erste Ironman WM auf Hawaii gelegt.

Ich bin schon gespannt wie es in Walchsee läuft – ein Heimrennen ist ohnehin immer etwas Besonderes!