Archive for the ‘Standpunkt’ Category

Ein Traum geht in Erfüllung…

9. Oktober 2010

Heute ist es soweit… um 06:30 erfolgt der Startschuss zu meiner ersten IRONMAN WM. Nur zu oft habe ich mir schon die Bilder im Fernsehen und live via Internetübertragung angesehen. Heute darf ich mein Bestes geben – ich bin dabei, bin stolz und kann das Rennen mitbestimmen und gestalten – ein Traum geht in Erfüllung!

ALOHA MAHALO

ALLES IST MÖGLICH
ALLES IST VORHANDEN
HIER UND JETZT.

ICH VERTRAUE UND ERWARTE DAS BESTE!!!!

Vielen Dank für alle die dabei sind, an mich denken und mir die Daumen drücken!

Auf nach Hawaii…

5. Oktober 2010

4 Wochen San Diego sind genug. Endlich fliegen auch Helmut und ich nach Hawaii. Zeit wird es, denn schließlich erfolgt schon in 5 Tagen der Startschuss zur IRONMAN WM. Ich denke, dass die Zeit reichen wird, um sich noch gut an die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Von San Diego sind es nur noch 3 Stunden Zeitumstellung und heiße Trainingstage haben wir genügend gehabt – die Hitze sollte ich also gut vertragen. Ich habe mich in San Diego also super akklimatisiert und freue mich nun im Wettkampf alles umzusetzen.

Das Gefühl passt, die Nervosität ist kleiner als die Vorfreude 😉

San Diego haben wir lieb gewonnen – vielen Dank für die tollen Trainingsbedingungen und die gute Zeit!!!

Jetzt aber freue ich mich Hawaii kennenzulernen 🙂 – auch dort erwarte ich das Beste!

Schön wenn alles erledigt ist…

2. Oktober 2010

Heute haben wir wieder einen RELAX- und RUHETAG. Der hat mit einem schönen Frühstück auswärts beim Bäcker begonnen, ging mit einer feinen Massage weiter und endete am Beach beim Betrachten des Sonnenunterganges. Besonders am Meer und Strand hole ich mir die Kraft, die ich am 9. Oktober beim IRONMAN brauche. Ich genieße die Ruhe, sammle jeden Sonnenstrahl ein, beobachte die Surfer und halte nach Delfinen Ausschau. Ein schönes Leben, auch wenn ich in den letzten 2 Wochen ganz hart an mir gearbeitet habe. Die Ruhetage bauen mich auf und sind verdient nach dem harten Training. Das Loslassen ist gefragt, wenn es nachher heißt beständig Druck machen und pushen…

10 Jahre Dienstzeit gehen zu Ende…

1. Oktober 2010

Seit 1. Oktober 2000 war ich beim Österreichischen Bundesheer beschäftigt. In diesen Jahren wurde ich als Heeressportlerin bestens unterstützt und konnte somit meinen Traum als Triathlon Profi leben. Sportliche Höhepunkte waren die 2 Olympiateilnahmen in Athen und Peking, der 2. Platz beim Weltcup in Kitzbühel, sowie  9 x Top Ten Plätze bei Weltcuprennen, 4 Top Ten Plätze bei Europameisterschaften und der Militärweltmeistertitel auf der Olympischen Distanz.  Mit einem Sieg beim Ironman Austria 2010 konnte ich mich würdig von meinem Dienstgeber verabschieden. Ich bedanke mich bei meinen Chefs Vzlt. Walter Hechenberger und Vzlt. Gerhard Luke für Ihre Unterstützung und tolle Führung des HLSZ 06. Mit soviel Begeisterung und Hilfeleistung kann man nur wachsen, besser und erfolgreich werden! Vielen Dank an 10 Jahre HLSZ 06.

Von Surfern und Delfinen…

13. September 2010

2 Tage nach unserem Besuch in der San Diego Sea World war es soweit – Heli schreit „i glab i hob an Delfin gesehen“ – und siehe da, da waren sie die wunderschönen Meeresgeschöpfe – elegant unglaublich verspielt und anziehend. In diesem Moment schien die Welt kurz den Atem anzuhalten. Alle Leute am Strand schauten in ihre Richtung, sogar die Surfer drehten ihr Boards und beobachteten, wie wunderschön und im Einklang die Delfine sich bewegten. Für mich war es das erste Mal diese Tiere in Freiheit schwimmen zu sehen. In mir hüpfte es gerade so vor Freude und mein Herz versprühte tiefste Glückseligkeit.

Einen Tag später machten Heli und ich einen Ausflug nach Oceanside. Dort hatten wir dann das Glück nahe des bekannten und riesigen Piers ganze Gruppen von Delfinen zu sehen und wieder blickten alle Menschen zu ihnen und beobachteten wie sie elegant durch das Wasser schwammen und sprangen. Interessant war zu sehen, wie neugierig sie waren und wie nahe sie zu den Surfern schwammen. Manchmal schienen Surfer und Delfine nur einige Meter zu trennen. Hin und wieder teilten sich Surfer und Delfine sogar eine Welle – was uns vermuten ließ, dass Delfine in den Surfer Spielkameraden zu sehen scheinen.

Für uns war es einmal mehr ein perfekter Tag zum Auftanken und Energie sammeln.

Schön ist unsere Welt!!!!

Hawaiitraining in Osttirol…

22. Juli 2010

Temperaturen um die 35 °C, die wunderschönsten Rad- und Laufstrecken die ich kenne, wo könnte man sich besser auf Hawaii vorbereiten, bzw. das Training nach dem Ironman Austria aufnehmen? In Osttirol fühle ich mich immer ganz besonders wohl, ich bin hier irgendwie zu Hause, bin aber doch weg vom Alltagsstreß und habe die allerbesten Trainingsbedingungen, die man sich als Triathlet vorstellen kann. Bei der ersten Radausfahrt ging es nach Kals am Großglockner. Auf der Kalser Glocknerstraße kann man den höchsten Berg Österreichs sehr bald erblicken und irgendwie glaubt man seine Energie zu spüren. Ich bin beim Anblick solcher mächtigen Berge ohnehin immer begeistert und fasziniert und irgendwie empfinde ich neben dieser unglaublichen Energie auch eine tiefe Ehrfurcht, von der Faszination und Schönheit unserer Welt.

Loslassen…

12. Juli 2010

Seit ich letztes Jahr drei 4te Plätze bei Ironmanbewerben (70.3 St. Pölten, Ironman Austria, Ironman Cozumel) gemacht habe, träume ich von einer Top 3 Platzierung. Man könnte jetzt herum philosophieren – ein vierter Platz ist doch auch gut, aber, es fehlt einfach was. Ein vierter Platz lässt sich nicht mit der Emotion einer Top 3 Platzierung vergleichen. Es geht schließlich in jedem Wettkampf darum nicht nur das Beste zu geben, sondern auch der/die Beste zu sein.

Als ich heuer beim 70.3. in St. Pölten, mit einem für mich nicht zufrieden stellendem Rennen, 6te wurde, glaubte ich fast, an diesem Wunsch, eine Top 3 Platzierung machen  zu wollen, zu zerbrechen. Ich stand unglaublich unter Druck und hatte, obwohl ich normalerweise ein unverbesserlicher Optimist bin,  fast den Glauben daran verloren, es schaffen zu können. Genau an diesem mentalen Tiefpunkt erkannte ich, dass ich mit diesem Festhalten an Zahlen und Platzierung die Freude am Tun, an dem, was ich so liebe, verlieren würde. Ich wusste, dass ich all dieses Leistungsdenken ablegen und freilassen muss, denn es half mir nicht weiter, sondern blockierte mich immer mehr.

Somit hatte ich für den Ironman Austria ein neues Ziel. Ich wollte gesund und in Topform am Start stehen, denn das ist der Zustand der mir ermöglicht mein Bestes zu geben mein Potential voll und ganz auszuschöpfen. Außerdem wollte ich Spaß haben und das was ich so sehr liebe, den Sport an sich, feiern –  alles andere würde sich ergeben….

Juhui es geht nach Hause…

22. Mai 2010

Knappe vier Wochen sind genug. Ich habe einen optimalen Zeitpunkt erwischt für dieses Trainingslager, zumal das Wetter zu Hause verrückt gespielt hat, viel zu kalt und regnerisch war für den Mai. Das Training lief perfekt und ich bin sehr zufrieden mit meiner Form.  Auch wenn ich hier im Triathlon Paradies bin und im Playitas Resort alles vorfinde, um mich wohl zu fühlen, freue ich mich dennoch immer wieder Heim zu kommen. Zu Hause ist einfach da wo Familie und Freunde sind.

Und ich freue mich meinen treuesten Laufpartner wieder in die Arme zu schließen 😉

Und in der Ruhe kommt die Kraft….

20. Mai 2010

Irgendwann ist genug! Wenn sich die HRV (Herzfrequenzvariabilität) nicht mehr erholt, der Körper und Geist nur noch müde ist, heißt es einen Gang ruhiger schalten. Nach vielen Jahren im Spitzensport kenne ich meinen Körper in und auswendig. Es sind die kleinen Zeichen, die man hören, fühlen und beachten muss.

Ja und dann macht man es sich gaaaaanz gemütlich – gönnt sich eine Massage, liegt mit einem guten Buch am Pool und genießt einen frisch gefangenFisch im benachbarten Fisch Restaurant.

Ruhetage sind Gold wert, durch sie wird man stark und sie sind soooooooo schön!!!!

Jedes Training eine Herausforderung….

18. Mai 2010

Was soll ich sagen? Ich schufte wirklich hart hier auf Fuerteventura. Es gibt kaum einen Tag wo kein Highlight Training auf dem Programm steht. Ich habe glaube ich noch nie soviel und so hart trainiert. Aber von nix kommt ja bekanntlich nix.

Hin und wieder gibt es aber dann gemütliche Päuschen, Erdhörnchen müssen ja schließlich gefüttert werden und kleine Hundewelpen brauchen gaaaaanz viel Liebe und Zuwendung 😉

Herzliche Grüße aus Fuerteventura