Loslassen…

by

Seit ich letztes Jahr drei 4te Plätze bei Ironmanbewerben (70.3 St. Pölten, Ironman Austria, Ironman Cozumel) gemacht habe, träume ich von einer Top 3 Platzierung. Man könnte jetzt herum philosophieren – ein vierter Platz ist doch auch gut, aber, es fehlt einfach was. Ein vierter Platz lässt sich nicht mit der Emotion einer Top 3 Platzierung vergleichen. Es geht schließlich in jedem Wettkampf darum nicht nur das Beste zu geben, sondern auch der/die Beste zu sein.

Als ich heuer beim 70.3. in St. Pölten, mit einem für mich nicht zufrieden stellendem Rennen, 6te wurde, glaubte ich fast, an diesem Wunsch, eine Top 3 Platzierung machen  zu wollen, zu zerbrechen. Ich stand unglaublich unter Druck und hatte, obwohl ich normalerweise ein unverbesserlicher Optimist bin,  fast den Glauben daran verloren, es schaffen zu können. Genau an diesem mentalen Tiefpunkt erkannte ich, dass ich mit diesem Festhalten an Zahlen und Platzierung die Freude am Tun, an dem, was ich so liebe, verlieren würde. Ich wusste, dass ich all dieses Leistungsdenken ablegen und freilassen muss, denn es half mir nicht weiter, sondern blockierte mich immer mehr.

Somit hatte ich für den Ironman Austria ein neues Ziel. Ich wollte gesund und in Topform am Start stehen, denn das ist der Zustand der mir ermöglicht mein Bestes zu geben mein Potential voll und ganz auszuschöpfen. Außerdem wollte ich Spaß haben und das was ich so sehr liebe, den Sport an sich, feiern –  alles andere würde sich ergeben….

Advertisements

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: