Das Bild ganz „ohne Emotion“…

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Für gewöhnlich gehe ich ca. 1 Woche vor einem wichtigen Wettkampf, das Rennen im Kopf durch. Ich visualisiere, den gesamten Wettkampftag, von der Zeit vor dem Start bis zur Ziellinie. Dabei geht es darum, den Wettkampf zu visualisieren, Rennstrategien zu entwickeln und auf mögliche Probleme aufmerksam zu werden.

Natürlich habe ich das auch vor dem Ironman Klagenfurt gemacht. Auch hier tauchte wieder dieses EINE BILD auf. „Ich laufe ins Ziel, die Arme in der Siegerpose, vor mir unglaublich viele Fotografen…! Allerdings hatte ich dieses Mal nicht dieses überwältigende Gefühl dazu – sondern eher so ein Gefühl von DEMUT und BESCHEIDENHEIT…

Auch bei diesem Bild wusste ich nicht was es zu bedeuten hatte… allein einen Ironman zu finishen bedeutet schon zu siegen, GROSSES zu leisten. Jeder der es einmal gemacht hat, weiß was ich damit meine. Man geht bei so einem Ironman durch Höhen und Tiefen, wie im Leben auch. Die Ziellinie, der Zielkanal ist die Belohnung für all die Mühen und Anstrengungen zuvor. Es herrschen unglaubliche Emotionen, die Spannung fällt ab, man genießt nur noch und hat ein unglaubliches Glücksgefühl. Man ist erfüllt von Stolz über das was man geschafft hat, dass man Krisen bewältigt und gemeistert hat und an seine Grenzen gegangen ist.

Ein Ironman spiegelt das gesamte Leben mit all seinen Emotionen und Herausforderungen an einem Tag. Die Siegerpose, das Siegerbild verkörpert dies alles – ich habe es gemeistert, geschafft und bin überglücklich. Das ist die FASZINATION IRONMAN.

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