4. Platz in St. Pölten

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So jetzt bin ich also eine halbe Halfironwoman 😉

Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor dem Wettkampf ziemlich nervös war – ich wußte ja überhaupt nicht was mich erwarten würde. Als ich dann

2 Tage vor dem Rennen vor der Pressekonferenz Lucie Zelenkova, eine alte Triathlonfreundin getroffen habe, war ich sofort ruhiger. Lucie meinte „enjoy it“, ansonsten wurden noch viele spannende News ausgetauscht und herum gekichert, schließlich haben wir uns ja lange nicht mehr gesehen.

Das Rennen war wirklich cool und hat richtig Spaß gemacht. Beim Schwimmen hatte ich zwar bei den ersten 200 Metern Probleme, fand aber schnell meinen Rhythmus und konnte meine Paradedisziplin genießen. Beim Radeln hielt ich mich streng an die Wattvorgaben meines Garmingerätes. Ich merkte aber schnell, dass ich gut unterwegs war, da Lucies pinker Lucie und i in die WechselzoneWettkampfanzug immer näher rückte. Am ersten Berg hatte ich sie eingeholt und von da an, bestritten wir gemeinsam das weitere Rennen – mit den vorgegebenen 10 Metern versteht sich ;). Das gemeinsame Einlaufen in die zweite Wechselzone bzw. das gemeinsame raus laufen bescherte mir a ordentliche Ganslhaut und machte unglaublich Spaß. 10 km  lieferten wir uns ein Kopf an Kopf Rennen, dann schloss Sandra Wallenhorst auf uns auf und setzte sich sofort ab. Lucie versuchte mitzugehen, schlussendlich konnte sieLucie und i Body an Body Sandra aber auch nicht folgen. 6 Kilomter vor dem Ziel machten meine Oberschenkel komplett zu. Jeder Schritt war eine Qual und ich musste ordentlich die Zähne zusammen beißen. Auf die Frage ob hinten noch jemand kommt, meinten alle im Ziel„nein weit und breit keine Frau“ – 500 Meter vor dem Ziel schnappte mich aber doch noch Caroline Steffen aus der Schweiz. Ich konnte überhaupt nicht mehr zusetzen und war dann nur noch froh, wenn auch als Vierte, im Ziel zu sein. Laufen hätte ich keinen Meter mehr können.

Das Resümee meines ersten Halfironmans lautet – „es hat ordentlich Spaß gemacht, aber es gibt auch noch viel zu tun“

Fotos und Ergebnislisten gibt es auf der offziellen Seite des Halfironman St. Pölten www.ironman703.at, bei Josef Bollwein bzw hier auf dem Blog: www.tritime-magazin.de

So jetzt heißt es aber Beine hochlegen, die tun nämlich ordentlich weh 😉

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