Jetzt habe ich diesen Satz auch endlich gehört – an der Finish Line des großen IRONMAN Hawaii – bei den Weltmeisterschaften der Weltmeisterschaften im Triathlonsport. Ein Tag mit Höhen und Tiefen, aber mit viel mentaler Stärke ist wieder zu Ende gegangen. Gegen Ende ist es Platz 21 geworden – nicht ganz die Platzierung die ich mir im Vorfeld erhofft hatte, aber trotzdem eine Leistung mit der ich durchaus zufrieden sein kann.
Bevor ich nach Hawaii kam hörte ich viele Geschicht(ln)en. “Wenn du aus dem Flugzeug aussteigst haut es dich vor lauter Luftfeuchtigkeit und Hitze beinahe um. Der Wettkampf findet immer zu Vollmond statt und ist härter als alles was du vorher gemacht hast.”
Was ich hier definitiv gelernt habe ist, dass man sich selber ein Bild machen muss, dass man selber seine Erfahrungen machen muss. Hawaii findet nicht zu Vollmond statt. Seit Jahren wird der Wettkampf zu Neumond gestartet
– die Hitze und Luftfeuchtigkeit ist definitiv nicht das Schlimmste, was ich bisher erlebt hatte. Wir hatten dieses Mal aber auch Glück mit den Bedingungen. Es war weder brutal heiß, noch extrem feucht. Laut einigen Profis wie Thomas Hellriegel oder Faris al Sultan, war der Wind nicht super stark, aber auch nicht schwach…. Die Bedingungen waren also gut – nicht ganz leicht, aber auch nicht super schwer
Bei mir lief es anfangs eigentlich ganz gut. Ich bin in einer großen Schwimmgruppe dabei gewesen, fühlte mich im Meerwasser wohl und schnell. Trotzdem dürfte sich nach dem Umkehrpunkt die große Gruppe gesplittet haben und ich verlor 2 wertvolle Minuten auf die erste größere Damengruppe.
Beim Radfahren lief es weit weniger gut. Von Anfang an fühlte ich mich nicht so toll, wie heuer in Klagenfurt – trotzdem brachte ich am Beginn aber die Leistung, die ich mir im Vorfeld vorgenommen hatte und versuchte ein konstantes Rennen zu fahren. Schon vor Hawi und ganz besonders stark danach kam aber der große Einbruch. Zudem sind da draußen die Bedingungen auch am aller Schwersten. Starker Seitenwind, also kein guter Zeitpunkt für eine Schwäche
So verlor ich sehr viel wertvolle Zeit, versuchte aber konstant zu pushen und im wahrsten Sinne des Wortes einen kühlen Kopf zu bewahren.
Als 25igste Dame startete ich den Marathon. Meine Familie und die Wave Tri Team Girlies machten soviel Stimmung und gute Laune, dass meine Freude und Entschlossenheit zurück kamen. Es ist einfach ein Privileg hier zu sein und fighten zu können. Nicht jedem ist dies möglich. Genau das motivierte mich.
Gegen Ende hatte ich noch 4 Damen einholen können. Die Finishline war wieder einmal der Hammer und ich war super stolz noch so viel aus dem Rennen raus geholt zu haben.
Ich weiß, dass das noch nicht alles ist, was ich kann. Ich habe in diesem Wettkampf wieder unheimlich viel gelernt. Nächstes Jahr komme ich wieder und dann zeige ich was ich wirklich kann
Alles Liebe aus Hawaii – ALOHA, Eva
Tags: Aloha, Hawi, Ironman Hawaii, IRONMAN Weltmeisterschaften
14. Oktober 2010 um 22:42 |
Servus Eva,
herzlichen Glückwunsch zu Deiner “Hawaii-Premiere” und Deiner Leistung. Ich hoffe, Du hattest diesmal Gummiringerl dabei (Stichwort: Walchsee). Ich wünsche Dir und Helmut nur die verdiente gute Erholung und alles Gute. Solltest Du Wolfgang Achrainer sehen oder hören, auch an ihn herzliche Gratulation.
Dein Vereinskollege Toni Steiner
18. Oktober 2010 um 17:23 |
herzliche Gratulation auch von mir! Du bist mein Idol
) LG
20. Oktober 2010 um 11:51 |
Hallöchen Eva!
viele täumen davon, du warst dort und wirst sicherlich nächste Jahr wieder dabei sein.
Gratulation
7. November 2010 um 13:04 |
Liebe Eva,
herzlichen Glückwunsch und Respekt zu Deiner Leistung!
Drücke Dir/Euch die Daumen, dass Du Deine Erfahrungen
nächstes Jahr erfolgreich umsetzen kannst.
Alles Gute,
Götz
8. November 2010 um 10:40 |
Vielen Dank Euch ALLEN – Hawaii war ein riesen Erlebnis – ein Traum dort dabei sein zu dürfen. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen!
Alles Liebe, Eva