Archiv für Juni 2009

Ich bin bereit….

30. Juni 2009

LaufAlle langen und intensiven Einheiten sind nun erledigt und irgendwie macht sich in mir das Gefühl breit – „ich bin bereit“ – Der Ironman und das Wettkampffeeling sind schon jetzt in Lienz spürbar. Die Vorfreude auf das Rennen ist riesig groß und ich denke, dass die Stimmung in Klagenfurt einzigartig sein wird.

Um 7:00 Uhr wird am Sonntag der Startschuss fallen, dann ist endlich Schluss mit dem ungeduldigen Warten – wobei gerade das macht ja auch viel des Wettkampffeelings aus ;)

Also Tee trinken und abwarten ;)

Starke Verkühlung…

25. Juni 2009

Gleich am Abend nach der Streckenbesichtigung in Klagenfurt gings los – Halskratzen, trockener Husten….

Jetzt war ich also über ein Jahr komplett gesund und ausgerechnet vor meinem Highlight erwischt es mich. Kein Wunder bei diesem Wetter. Fast bei jeder Radeinheit hat es mich eingeregnet…. und wenn man nass heim kommt, dauert es oft Stunden bis sicher der Körper wieder erholt hat.

Jetzt läuft also statt Training das „die Verkühlung in den Griff bekommen – Plan“ ab. 3-4 mal am Tag inhalieren, viel Trinken, gurgeln und hoffen, dass man dann doch am Tag X fit genug ist.

Ich gebe mein Bestes….
Bleibts gesund,
Eva

Streckenbesichtigung in Klagenfurt

19. Juni 2009

Heute hatte ich endlich die Gelegenheit die Radstrecke des Ironman Austrias zu besichtigen. Laut Beschreibung soll sie ja relativ flach sein, abgesehen vom Rupertiberg. Schnell habe ich mich bei Besichtigen gefragt, wie ich wohl zu dieser Info/Meinung gekommen sei. Ich finde die Strecke recht kupiert und anspruchsvoll, aber WUNDERWUNDERSCHÖN.

Ich glaube, dass mir diese Strecke liegt, am Wörthersee habe ich bis dato ja nicht wirklich schlechte Rennen gemacht.

Ich kann mich noch gut erinnern als ich 1998 oder 1999 den Veranstalter angerufen habe, ob es bei diesem Rennen Preisgeld gibt und er darauf entgegnete „wieso wüst denn des wissen – wüst amend gwinnan?“ – ich lachte ins Telefon und meinte, ja das wäre nicht schlecht. Ein paar Wochen später hatte ich die Rose von Wörthersee dann gewonnen und Preisgeld gabs auch ;)

2001 erkämpfte ich mir beim selben Rennen meinen ersten Staatsmeistertitel, was mich natürlich ganz  besonders stolz machte.

2005 konnte ich den Klagenfurt wieder gewinnen.

Klagenfurt scheint also ein gutes Pflaster zu sein – mal sehen was bei meinem ersten Ironman möglich wird ;)

Alles Liebe inzwischen,

Eure Eva

Den letzten Schliff hole ich mir in Lienz

19. Juni 2009

laufenSo nach 2 Tagen mit vieeeeel Schlaf, bin ich schon sehr gut von den Wettkampfstrapazen am Wochenende erholt.

Nun heißt es mit gezielten Trainingseinheiten die Hochform raus zu kitzeln. Um mich voll und ganz auf den Sport konzentrieren zu können und möglichst viel Ruhe zu bekommen, verbringe ich die letzten 3 wochen vor meinem ersten Saisonhighlight in Lienz.

Hier habe ich super tolle Trainingsbedingungen und kann in mitten der wunderschönen Bergwelt Energie tanken.

Außerdem werden wir einmal einen Abstecher nach Klagenfurt machen, um die Wettkampfstrecke des Ironman zu besichtigen…. aber dazu ein anderes Mal mehr….

2. Platz beim Dolomitenradmarathon in Lienz

17. Juni 2009

ziel1Schon seit Jahren war es mein Wunsch beim Dolomitenradmarathon, über die klassischen 112 Kilomter zu starten.

Die Strecke ist zwar sehr anspruchsvoll, aber einfach nur wunderwunderschön.

Heuer, durch meinen Umstieg auf die Langdistanz, passte der Radmarathon gut in meinen Plan….

Nur einen Tag nach dem Sieg beim Kurztriathlon in Kirchbichl stand ich zusammen mit meinem Mann Helmut und meinem Trainingskollegen  Peter Mühl, also wieder an der Startlinie. Den Triathlon spürte ich kaum noch in den Beinen, die Vorfreude auf mein aller erstes Radrennen war riesen groß.

Die ersten 20 Kilometer wurden ziemlich hektisch im Feld gefahren, anschließend trennte sich die Spreu vom Weizen und man konnte die wunderschöne Landschaft und die tolle Strecke super gut genießen. Als zweite Dame überquerte ich nach 112 Kilometern super stolz und glücklich die Ziellinie…

Nun heißt es aber regenerieren, denn die zwei Wettkampfbelastungen hatten es ganz schön in sich ;)

5ter Sieg beim internationalen Kurztriathlon in Kirchbichl

16. Juni 2009

schwimmenTrotz unglaublich hoher Umfänge und spezifischem Langdistanztraining ist mir die Schnelligkeit zieleinlaufanscheinend nicht abhanden gekommen. Mit persönlicher Bestzeit über die 1,5 km Schwimmen, 38 km Radfahren und 10,4 km Laufen und schnellsten Splitzeiten in allen 3 Disziplinen, setzte ich mich mit 1:40 Vorsprung  gegen Neo Staatsmeisterin Irina Kirchler durch.

Das Rennen hat mir enorm viel Spaß gemacht – vielen Dank an alle Anfeuerer und Schlachtenbummler!

Doppeltes Vergnügen am Wochenende

12. Juni 2009

zielSchon 3 Wochen sind seit meinem letzten Wettkampf vergangen. Seit St. Pölten habe ich gut und hart trainiert, noch einmal viel Umfang, aber auch Intensitäten gemacht.

Morgen starte ich seit langem wieder beim Triathlon in Kirchbichl. Dort habe ich das erste Mal 1994 bei einem Triathlon, damals bei der Sprintdistanz, teilnommen und konnte diesen mit großem Vorsprung als Gesamt Erste für mich entscheiden. 2001 gewann ich erstmals den Kurzdistanzbewerb, 2002, 2003 und 2005 feierte ich weitere Siege bei meinem Heimrennen. Heuer werde ich wieder mein Bestmögliches geben, um ganz oben am Siegertreppchen zu stehen ;)

Gleich nach dem Rennen geht es weiter nach Lienz. Dort findet am Sonntag der Lienzner Dolomitenradmarathon statt. Seit Jahren wünsche ich mir dort zu starten, da die Strecke zwar sehr anspruchsvoll, aber unglaublich schön ist. Mal schauen wie die Beinchen nach dem Triathlon in Kirchbichl sind ;)

Schwer verletzt durch Kampf mit einem Rehbock

12. Juni 2009

Riesen Aufregung im Hause Dollinger! Unser geliebter Max hat es mit einem Rehbock aufgenommen. Bei einem lockeren Dauerlauf ist er plötzlich in den Wald verschwunden, dann hörte ich nur noch ein lautes Bellen und sah einen Rehbock, der mich ewig lang anstarrte. Darauf schrie ich ziemlich panisch nach meinem Hundchen, der dann blutend auf mich zukam. Mit Laufen, geschweige denn Gehen war dann nix mehr – so nahm ich den langbeinigen Jack Russel Teenie auf den Arm und lief so schnell ich konnte zum nächsten Haus. Hilfsbereit fuhr uns meine Cousine Maria Pirchmoser, die zufällig beim ersten Haus im Garten arbeitete, nach Hause. Heli, der kleine verletzte, so unglaublich tapfere Max und ich fuhren so schnell wie es ging zum Tierarzt, der leider gerade auf Visite war…. so ging es weiter in die Tierklinik nach Kufstein, wo unser wilder Flegel gleich behandelt wurde.

Der Kleine hatte alles in allem riesen Glück im Unglück. Der Rehbock, der sich wahrscheinlich einfach erschrocken hat, hat Max mit seinem Horn tief in die Brust gestochen – nur knapp am Herzen vorbei. Eine Rippe wurde gebrochen und eben eine tiefe Stichwunde…. 2-3 Wochen Schonung….

Ein Schwank am Rande: ich bin als Max am Behandlungstisch lag gleich kolabiert – wie peinlich ;)

und als der Arzt vorschlug, dass Max besser eine Nacht bei ihm bleibt, hat Heli entgegnet: „aber er hat ja noch nie auswärts übernachtet“ ;) Wir sind so ein DREAM TEAM…. :)


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